30. Feudenheimer Kerwe
Der Lallehaag ist mittendrin statt dur dabei

Bunte Vereinsgruppen, klingende Trommeln, fröhliches Stimmengewirr und der Duft kulinarischer Spezialitäten: Trotz nasskalter Temperaturen zeigt sich die 30. Feudenheimer Kerwe von ihrer geselligen Seite. Mittendrin ist der KG Lallehaag, der mit seinen Aktiven das traditionsreiche Stadtteilfest maßgeblich mitprägt.
„Für das Wetter sind wir zufrieden, bei uns war trotzdem was los!“, bilanziert Lallehaag-Vorsitzende Regine Köhnlein-Koch. Auch Vizepräsident Thomas Koch nimmt den plötzlichen Kälteeinbruch gelassen: „Wir müssen eh nehmen, wie es kommt.“
Beim traditionellen Kerweumzug, der sich vor der Metzgerei Trautmann formiert, zeigt der Lallehaag Flagge: Garde und Elferrat reihen sich in den farbenfrohen Zug ein und sorgen für närrisches Flair. Ein besonderer Hingucker ist das Lallehaag-Küchenteam, die die Kerweschlumbel entführen und damit eine liebgewonnene Feudenheimer Tradition lebendig halten.
Für den Lallehaag ist die Kerwe weit mehr als ein Fest im Veranstaltungskalender. Sie ist ein Stück gelebte Feudenheimer Identität – ein Ort, an dem Vereine, Familien und Freunde zusammenkommen und die Gemeinschaft feiern. Mit seiner Präsenz beim Umzug und seinem Einsatz für das Brauchtum zeigt der Verein, wie eng Fastnachtstradition und Stadtteilleben miteinander verbunden sind.
Trotz der Kälte lassen sich die Besucher die Stimmung nicht verderben. In den Zelten wird geschlemmt, gelacht und angestoßen, während auf den Straßen das bunte Kerwetreiben weitergeht. Als größtes Stadtteilfest Mannheims zieht die Feudenheimer Kerwe gewöhnlich 30.000 bis 40.000 Menschen an. Der Lallehaag ist dabei ein wichtiger Teil jener lebendigen Vereinskultur, die Feudenheim Jahr für Jahr zusammenbringt. (mapr)
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