Vereinssatzung

VEREINSSATZUNG
 
Änderung gemäß Jahreshauptversammlung vom 20.05.2016
 
 
 
§ 1  Name und Sitz der Gesellschaft
 
1: Die am 07. Januar 1956 als Nachfolgerin der bisherigen Karnevalgesellschaft „Heiterkeit“ neu gegründete Karnevalgesellschaft trägt den Namen   „Karnevalgesellschaft LALLEHAAG e.V. vormals Heiterkeit von 1888“ und ist im Vereinsregister unter VR-Nr. 585 eingetragen.
 
 
1. Sitz und Gerichtsstand des LALLEHAAG ist Mannheim.
 
 
§ 2  Unabhängigkeit und Neutralität
 
 
Die Gesellschaft Lallehaag ist parteipolitisch und religiös unabhängig und neutral.
 
 
§ 3  Zweck und Ziele der KG LALLEHAAG
 
1. Die KG LALLEHAAG mit Sitz in Mannheim verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige      Zwecke im Sinne des Abschnitts „ Steuerbegünstigte Zwecke “ der Abgabenordnung. Zweck des       Vereins ist die Förderung und Pflege des Tanzsports (hier: Gardetanzsport), gleichfalls die Förderung   und Pflege des traditionellen, karnevalistischen Brauchtums und des Jugend-Karnevals. Der Satzungs-  zweck wird verwirklicht insbesondere durch Karnevalssitzungen und Karnevalsumzüge.
 
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
 
3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
 
 
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 
 
§ 4  Geschäftsjahr
 
 
Das Geschäftsjahr beginnt am 01.01. und endet am 31.12. eines jeden Jahres.
 
 
 
 
 
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§ 5 
 
Mitgliedschaft,  Beitrag, Umlagen und Datenschutz
 
 
1) Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Die Mitgliedschaft wird durch  Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag auf dem dafür vorgesehenen Vordruck an den Verein zu richten. Bei Minderjährigen kann der Antrag nur von den gesetzlichen Vertretern gestellt werden. Der Antrag soll mindestens den Namen, das Geburtsdatum und die Anschrift des Antragstellers enthalten. Über die Annahme entscheidet der Vorstand. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden. Bei Aufnahme kann eine Aufnahmegebühr verlangt werden. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Datum der Antragstellung.
 
2) Alle Kinder und Jugendlichen des Vereins bilden die Vereinsjugend. Die Vereinsjugend gibt sich im Rahmen der Satzung eine Jugendordnung (z.B. nach Vorlage vom Bad. Sportbund), die der Genehmigung des Vorstands bedarf. Die Jugendordnung regelt die Jugendarbeit des Vereins in Inhalt, Form und Organisation.
 
3) Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben. 
 
Die Höhe des Mitgliedsbeitrags und der Aufnahmegebühr werden in der Beitragsordnung geregelt und von der Jahreshauptversammlung beschlossen.
 
Mitglieder welche mit ihrem Beitrag nach zweimaliger Mahnung im Verzug sind, können – unbeschadet ihrer Pflicht zur Zahlung der rückständigen Beiträge – nach Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Beitrag ist eine Bringschuld und ist im Voraus zu entrichten. Minderjährige Mitglieder werden mit Eintritt der Volljährigkeit automatisch als erwachsene Mitglieder geführt und beitragsmäßig ab dem nächsten Geschäftsjahr veranlagt.
 
4) Der Vorstand ist berechtigt, Beitragsstaffelungen, Beitragsermäßigungen und Beitragsbefreiungen festzusetzen. Diese sind in einer Beitragsordnung zu regeln. 
 
5) Mit dem Beitritt des Mitglieds nimmt der Verein Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer und Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer und Mandatsreferenznummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszwecks nützlich sind (z.B. Speicherung der Faxnummer und der E-Mail-Adresse) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betreffende Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegen steht.
 
6) Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens, insbesondere Feierlichkeiten, in der Vereinszeitschrift und auf der Homepage des Vereins bekannt. Dabei können personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner Daten vorbringen. In diesem Fall unterbleibt in Bezug auf dieses Mitglied eine weitere Veröffentlichung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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§ 6
 
Erlöschen der Mitgliedschaft
 
 
 Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt ist nur dann rechtskräftig, wenn er dem Vorstand schriftlich zum Ablauf des Geschäftsjahres (31.Dezember) drei Monate vorher, also bis spätestens 30. September angezeigt wird. Maßgebend ist der Poststempel. Erfolgt der Austritt vor Ablauf einer einjährigen Mitgliedschaft, muss mindestens ein Jahresbeitrag bezahlt werden.  Aus der Gesellschaft ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglieder haben an diese keine Ansprüche mehr. Der Wiedereintritt ist nur mit Genehmigung des Vorstandes zulässig. Die Zeit der früheren Zugehörigkeit kann angerechnet werden. Mitglieder, welche den Anordnungen des Vorstandes zuwider handeln oder durch ihr Benehmen die Ehre und das Ansehen der Gesellschaft schädigen, sind auf Antrag des Vorstandes aus der Gesellschaft auszuschließen. Über den Ausschluss entscheidet allein und endgültig der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
 
 
 
§ 7
 
Rechte und Pflichten der Mitglieder
 
 
1)   Die Rechte der Mitglieder bestimmen sich nach dieser Satzung sowie nach den Vereins-  Ordnungen.      
 
      2)  Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich entsprechend der Satzung, den weiteren Ordnungen des   Vereins sowie den Beschlüssen der Jahreshauptversammlung zu verhalten.
 
      3) Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und die Ziele des Vereins zu unterstützen und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.
 
      4)  Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Beiträge zu leisten, zu denen es nach dieser Satzung verpflichtet ist.
 
      5) Jedes Mitglied hat die Anlagen und Einrichtungen des Vereins sachgerecht und pfleglich zu behandeln.
 
      6)  Jeder Anschriftenwechsel und jede Änderung der Bankverbindung ist dem Vorstand mitzuteilen.
 
 
§ 8
 
Ehrungen und Ernennungen
 
 
 
1) Vorsitzende, Präsidenten, Elferräte, Stabführer, Mitglieder und Nichtmitglieder, die sich in     außerordentlicher, herausragender Weise um den Verein verdient gemacht haben, können zum  Ehrenvorsitzenden, Ehrenpräsidenten, Ehrenelferrat, Ehrenstabführer, Ehrenmitglied bzw. Ehrensenator ernannt werden. Über die Verleihung entscheidet der Vorstand. Ehrenmitglieder sind ab dem nächsten Geschäftsjahr nach der Ernennung von allen finanziellen Pflichten der Mitglieder befreit.
 
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2) Ehrungen werden in der Ehrenordnung vom Vorstand geregelt und von der Jahreshauptversammlung beschlossen.
 
 
3)  Der Vorstand kann eine natürliche Person zum Mitglied ohne Beitragspflicht ernennen.
 
4)  Die Ritterschaft ist kein Verwaltungsorgan, sondern ein Ehrengremium und wird in der  Ehrenordnung geregelt.
 
 
§ 9
 
Leitung und Verwaltung der Gesellschaft
 
 
Für die Führung und Verwaltung des Vereins sind folgende Organe bestellt:
 
a) der Vorstand b) die Jahreshauptversammlung c) der Elferrat d) der Senat e) der Ältestenrat
 
 
Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
 
 1.  Vorsitzender  2.  Vorsitzender  1.  Schatzmeister  2.  Schatzmeister        Schriftführer       Senatspräsident   1 Beisitzer
 
 
In ein Vorstandsamt wählbar sind nur Personen, die bei der Wahl Mitglied des Vereins sind und das 18. Lebensjahr vollendet haben.  Der Vorstand wird von der Jahreshauptversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf 2 Jahre gewählt.  Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds, wird der Nachfolger bis zum Ende seiner ursprünglichen Amtszeit gewählt. Die Jahreshauptversammlung muss jedoch jedem Vorstandsmitglied alljährlich das Vertrauen aussprechen. Die Abwahl durch die Jahreshauptversammlung ist nur aus wichtigem Grund möglich. Als wichtiger Grund gelten insbesondere schwerwiegende Pflichtverletzungen und die nicht nur vorübergehende Unfähigkeit zur pflichtgemäßen Amtsführung. Ein Vorstandsmitglied ist gewählt, wenn es die Wahl angenommen hat. Abwesende können gewählt werden, wenn ihre schriftliche Erklärung vorliegt, dass sie im Fall der Wahl diese annehmen. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus dem Vorstand aus, kann der Vorstand eines seiner Mitglieder mit den Aufgaben des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds betrauen. In diesem Fall hat die nächstfolgende Jahreshauptversammlung einen Nachfolger für das ausgeschiedene Vorstandsmitglied zu bestellen. Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit diese nicht einem anderen Organ des Vereins ausdrücklich vorbehalten sind. Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben und Pflichten:   gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins  Führung der Geschäftstelle  Vorbereitung und Einberufung der Jahreshauptversammlung  Aufstellung der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung  Ausführen von Beschlüssen der Jahreshauptversammlung, soweit sie nicht anderen Organen zugewiesen sind  Aufstellung des Jahresabschlusses und des Rechenschaftsberichts
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 Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern  Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern  Anmeldung jeder Änderung im Vorstand in das Vereinsregister  Einstellung und Entlassung des notwendigen Verwaltungs- und sonstigen Personals  Einstellung und Entlassung von haupt- und nebenberuflichen Trainer/Innen und Übungsleiter/Innen  Berufung von ehrenamtlichen Trainer/innen, Übungsleiter/Innen und Betreuer/Innen  Sonstiges, das sich aus der Satzung ergibt oder das Gesetz zwingend vorschreibt
 
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden vertreten. Der Umfang ihrer Vertretungsmacht ist Dritten gegenüber unbeschränkt. Im Innenverhältnis sind sie an die Beschlüsse des Vorstandes gebunden, der 2. Vorsitzende handelt nur dann, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.  Der Vorstand führt die Geschäfte und ist über seine Tätigkeit der Jahreshauptversammlung verantwortlich. Der Vorstand kann sich durch Beschluss eine Geschäftsordnung geben. Der Vorstand wird ermächtigt, Vereinsordnungen (z.B. Ehrenordnung, Geschäftsordnung usw.) zu beschließen, zu ändern oder aufzuheben. Ausgenommen hiervon ist die Ehrenordnung. Diese wird von der Jahreshauptversammlung beschlossen. Die Vereinsordnungen werden den Mitgliedern durch Mitteilung in der Vereinszeitschrift oder in geeigneter Form bekannt gemacht. Dies gilt auch für Änderungen und Aufhebungen bereits bestehender Vereinsordnungen. Die Vereinsordnungen sind kein Bestandteil der Vereinssatzung und werden nicht in das Vereinsregister eingetragen.
 
 
§ 10
 
Jahreshauptversammlung
 
 
Eine ordentliche Jahreshauptversammlung findet einmal jährlich, möglichst bis Ende April statt. Die Mitglieder werden durch den vertretungsberechtigten Vorstand unter Angabe einer Tagesordnung hierzu schriftlich eingeladen. Als schriftliche Einladung gilt auch die Einladung per E-Mail oder durch Veröffentlichung der Einladung in der Mitgliederzeitschrift des Vereins. Die Einladungsfrist beträgt 14 Tage. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens, der E-Mail bzw. der Mitgliederzeitschrift folgenden Tag. Die Einladung gilt als zugegangen, wenn sie an die letzte vom Mitglied schriftlich bekannt gegebene Wohnadresse bzw. E-Mail-Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Sie soll mindestens folgende Punkte enthalten:
 
 Jahresbericht des Vorstandes  Jahresbericht des Schatzmeisters  Bericht der Kassenprüfer  Entlastung des Vorstandes  Bestätigung oder Wahl des Vorstandes
 
Eine außerordentliche Jahreshauptversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert. Auf schriftliches Verlangen von mindestens einem Drittel aller Vereinsmitglieder hat der Vorstand binnen 6 Wochen eine außerordentliche Jahreshauptversammlung einzuberufen. Dem Antrag der Mitglieder muss der gewünschte Tagesordnungspunkt zu entnehmen sein. Der vertretungsberechtigte Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Jahreshauptversammlung einberufen. Die Einladungsfrist beträgt jeweils eine Woche.
 
Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand und von den Mitgliedern gestellt werden. Sie müssen dem Vorstand eine  Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich und mit einer Begründung versehen vorliegen.
 
Die Jahreshauptversammlung wird vom vertretungsberechtigten Vorstand geleitet. Ist dieser nicht anwesend, wählt die Jahreshauptversammlung aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der dem Wahlgang vorausgehenden Diskussion einem Mitglied übertragen werden. Über jede Jahreshauptversammlung und besonders über die Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, welches vom Versammlungsleiter und dem
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Protokollführer zu unterzeichnen ist. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste und Medienvertreter zulassen.
 
Die Jahreshauptversammlung als das oberste Beschluss fassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden. Die Jahreshauptversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
 
 Wahl, Entlastung, Abberufung des Vorstandes und Entgegennahme der Bericht  Wahl der beiden Kassenprüfer, des Ersatzprüfers und Entgegennahme ihrer Berichte  Beschlussfassung über Aufnahmegebühren, Beiträge, Umlagen  Beschlussfassung über Anträge   Beschlussfassung über Änderung der Satzung bzw. deren Neufassung  Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
 
Die Jahreshauptversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, auch Ehrenmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Die Erteilung einer Stimmrechtsvollmacht ist nicht zulässig. Ausgenommen sind juristische Personen, die auf einen legitimierten Bevollmächtigten das Stimmrecht übertragen können. Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlussfassung die Vornahme eines Rechtsgeschäftes mit ihm oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreits zwischen ihm und dem Verein betrifft. Der Ausschluss des Stimmrechts gilt ebenso, wenn nahe Angehörige des Mitglieds betroffen sind.
 
Beschlüsse werden offen durch Handzeichen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen getroffen. Stimmenthaltungen gelten wie ungültige Stimmen als nicht abgegeben.  Wahlen werden, sofern die Versammlung nicht etwas anderes bestimmt, offen durch Handzeichen durchgeführt.
 
 
§ 11
 
 Elferrat
 
 
Er wird für die Dauer eines Jahres berufen. Der Elferrat besteht aus Mitgliedern mit getrennten Aufgabenbereichen.  Die Verteilung der Aufgaben erfolgt durch den Präsidenten. Der Elferrat wählt den Präsidenten/-in und den Vizepräsidenten/-in. Den Elferratsbeitrag regelt die Beitragsordnung.
 
 
§ 12
 
 Senat
 
 
Mitglieder können zu Senatoren ernannt werden. Über die Ernennung eines Senators und Ehrensenators entscheidet der Vorstand. Die Versammlung der Senatoren bildet den Senat. Der Senat unterstützt den Verein materiell und ideell.  Ein Senator kann abberufen werden, wenn er aus dem Verein austritt oder das Interesse an der Unterstützung des Vereins verloren hat. Über die Abberufung entscheidet der Vorstand. Den Senatsbeitrag regelt die Beitragsordnung.
 
 
§ 13
 
Ältestenrat
 
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Der Ältestenrat soll aus mindestens 5 und maximal 7 Mitgliedern (kein amtierendes Vorstandsmitglied)  bestehen und wird auf Vorschlag des Vorstands von der Jahreshauptversammlung auf 3 Jahre gewählt. Er tritt in Funktion, wenn er vom Vorstand beauftragt wird, sich bei Ehrrührigkeiten und bei Angelegenheiten, die das Ansehen der Gesellschaft betreffen, beratend und schlichtend einzuschalten. Dem Ältestenrat kann von Fall zu Fall auf Vorstandsbeschluß Vollzugsmacht erteilt werden.
 
 
§ 14
 
Kassenprüfer
 
 
Die Kassenprüfer werden vom Vorstand und der Jahreshauptversammlung vorgeschlagen. Die Jahreshauptversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr zwei volljährige Vereinsmitglieder zu Kassenprüfern, die weder dem Vorstand angehören, noch Angestellte des Vereins sein dürfen Die Kassenprüfung umfasst den Kassenbestand, den Jahresabschluss und die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung. Insbesondere obliegt den Kassenprüfern die Prüfung der Kasse, der Kontostände der Vereinskonten, der Richtigkeit und Vollständigkeit der Belege, der Buchungen auf Ordnungsmäßigkeit, der Einnahmen und Ausgaben, der Gewinn- und Verlustrechnung und der Vermögensübersicht.
 
Die Kassenprüfer erstellen ihren Prüfungsbericht schriftlich. Dieser muss das Ergebnis ihrer Feststellungen und einen Vorschlag über die Entlastung oder Nichtentlastung des Vorstands enthalten. Die Kassenprüfer sind in ihrer Tätigkeit unabhängig und nur der Jahreshauptversammlung gegenüber verantwortlich. Zur Durchführung ihrer Aufgaben ist den Kassenprüfern Einblick in die Konten und Belege sowie die dazugehörenden Unterlagen zu gewähren.
 
Die Kassenprüfung findet jährlich nach Abschluss des Geschäftsjahres so rechtzeitig statt, dass der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Prüfbericht vorgelegt werden kann.
 
Die Kassenprüfer sind der Schweigepflicht unterworfen. Anspruch auf Auskunft haben lediglich die Jahreshauptversammlung und der Vorstand.
 
 
 
 
Steht durch Rücktritt oder aus anderen Gründen ein Kassenprüfer nicht zur Verfügung, wird die Kassenprüfung vom zweiten Kassenprüfer durchgeführt. Steht durch Rücktritt oder anderen Gründen nur ein Kassenprüfer, zur Verfügung, kann die Kasse von diesem allein geprüft werden. Stehen dagegen beide Kassenprüfer durch Rücktritt oder aus anderen Gründen nicht zur Verfügung, ist der Vorstand berechtigt, zwei Kassenprüfer kommissarisch zu benennen.
 
 
§ 15  
 
Veranstaltungen
 
 
Die Gesellschaft hält karnevalistische Veranstaltungen ab. Zeitpunkt, Ort und Art der Veranstaltung bestimmt der Vorstand.
 
 
§ 16 
 
Garderobe und Ausrüstungen
 
 
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Der einzelne Ressortleiter (Ressortminister) hat dem Vorstand Vorschläge über Neu- bzw. Ersatzanschaffungen zu machen.
 
Die Verwaltung aller in Verbindung mit der Garde gestellten Uniformen, Kostümen und sonstigen Ausrüstungsgegenständen obliegt einer vom amtierenden Vorstand zu bestimmenden Person. Die Verwaltung der übrigen Utensilien sowie der technischen Ausstattungen obliegen den jeweiligen Ressortministern. Diese haben hierüber ein aktuelles schriftliches Inventarverzeichnis zu führen und auf Verlangen dem Vorstand vorzulegen. Die Ressortleiter sind zur Pflege und Instandhaltung des ihnen übertragenen Inventars sowie der dazugehörigen Räumlichkeiten verpflichtet.
 
Über die Benutzung von Uniformen, Garderoben und sonstigen Ausstattungen sind vom Vorstand besondere Bestimmungen zu treffen. Ein Anspruch der Mitglieder auf Ersatz für Anschaffungen auf eigene Kosten besteht gegenüber der Gesellschaft, wenn nicht besondere schriftliche Abmachungen getroffen sind, nicht.
 
 
§ 17 
 
Auflösung der Gesellschaft
 
 
Die Gesellschaft kann nicht aufgelöst werden, solange noch 11 Mitglieder für den Fortbestand der Gesellschaft sind. Im Falle der Auflösung der Gesellschaft hat kein Mitglied Anspruch auf das Geschäftsvermögen.
 
Bei Auflösung der Körperschaft (des Vereins) oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft (des Vereins) an das Theodor Fliedner Heim, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
 
Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
 
 
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+++ Die Änderung wurde am  20.05.2016 von der Mitgliederversammlung beschlossen. +++

Satzung
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Ehrenordnung

§1 
 
Ehrungen
Die KG Lallehaag verleiht nach Maßgabe dieser Ehrenordnung an ihre Mitglieder in Würdigung ihrer besonderer Verdienste um die Gesellschaft folgende Ehrungen 
                1.  Vereinsnadel in Bronze /  Silber /  Gold / Gold mit Brillant  2.  Ehrenvorsitzender / Ehrensenatspräsident / Ehrenpräsident / Ehrenelferrat /        Ehrenkommandeur / Ehrensenator / Ehrenmitglied / Ehrenoffizier Goldenes Vlies                           3. Verdienstpin in Bronze / Silber / Gold 
 
            4. goldenes Vlies 
 
            5. Ritterschaft      
§2 
 
Auszeichnungen 
 
Die Auszeichnung erfolgt durch die Verleihung von           - Urkunden  - Ehrenurkunden - Vereinsnadeln - Verdienst PIN - Goldenes Vlies durch Ritterschlag - Ritter durch Ritterschlag
   
 
 
 
 
 
§3 
 
Vereinsnadeln  
 
Die einfache und jahrelange Mitgliedschaft bei der KG Lallehaag  wird durch die Vereinsnadel in verschiedenen Abstufungen gewürdigt.  Bei der Berechnung der Vereinszugehörigkeit wird das Eintrittsjahr bzw. Wiedereintrittsjahr als volles Jahr gerechnet. Die Berechnung ist nicht vom Alter abhängig. Die Ehrung soll bei besonderen Anlässen vorgenommen werden. 
 
 
 
- 11 jährige Vereinsmitgliedschaft  Vereinsnadel in Bronze  - 22 jährige Vereinsmitgliedschaft Vereinsnadel in Silber - 33 jährige Vereinsmitgliedschaft Vereinsnadel in Gold - 44 jährige Vereinsmitgliedschaft Vereinsnadel in Gold mit Brillant 
 
 
 
§4  
 
Ehrentitel 
 
Ehrenvorsitzender / Ehrensenatspräsident / Ehrenpräsident / Ehrenelferrat / Ehrenkommandeur/ Ehrensenator / Ehrenmitglied / Ehrenoffizier 
 
1. Vorsitzende, Präsidenten, Elferräte, Stabführer, Senatoren, Mitglieder und Nichtmitglieder, die sich in außerordentlicher, herausragender Weise um den Verein verdient gemacht haben, können zum  Ehrenvorsitzenden, Ehrenpräsidenten, Ehrenelferrat, Ehrenkommandeur, Ehrenmitglied bzw. Ehrensenator ernannt werden. Über die Ernennung entscheidet der Vorstand . 2. Ehrenvorsitzender / Ehrensenatspräsident / Ehrenpräsident / Ehrenelferrat  / Ehrenkommandeur/ Ehrensenator / Ehrenmitglied / Ehrenoffizier sind ab dem nächsten Geschäftsjahr beitragsfrei.  3. Mitglieder und Nichtmitglieder können zu Senatoren und Ehrensenatoren ernannt werden. Über die Ernennung entscheidet der Vorstand.  
 

 

 

Ehrenordnung
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