Presse

FEUDENHEIM: Heringsessen der KG Lallehaag

März 10, 2014

 

Striptease auf dem Friedhof

 

Das Klagen war laut und die Tränen flossen reichlich am Aschermittwoch im Foyer der Kulturhalle. Nur hin und wieder ertönte ein leises “Ahoi”. Das Heringsessen der KG Lallehaag war der familiäre und gelungene Abschluss einer langen Kampagne. In Reimform ließ Präsident Werner Barth – immer wieder unterbrochen von lautstarken Wehklagen der “Oberheulboje” Andreas Christmann – die erfolgreiche Kampagne noch einmal Revue passieren.

Jede Menge Spaß und Unterhaltung bei den Veranstaltungen des Feudenheimer Traditionsvereins sorgten für ausverkaufte Säle. Kritik übte Barth an den Auflagen des TÜV beim Großen Umzug in Ludwigshafen. “Und die Ordnungshüter werden immer unverschämter”, sagte er. “Wenn Bürokratie für Sicherheit soll stehen, dann kann das der Fasnachter nicht mehr verstehen”. Wenn das so weiter gehe, könne das kaum ein Verein noch bezahlen.

 

Deshalb ärgerte ihn auch der kritische Presse-Kommentar, der bemmängelte, dass es keinerlei Motivwagen mit Mannheimer Themen bei dem Umzug in Ludwigshafen gegeben habe. Wenn die Auflagen weiter stiegen, gäbe es bald gar keine Wagen mehr, so Barth.

 

Wenn die Narren Trauer tragen, ist der Hering auch nicht weit. Der “tote Fisch” – nach dem Rezept von Ingrid Larfeld mit Zwiebeln und Apfelstückchen – mundete den Gästen vorzüglich. Senatspräsident Klaus-Peter Becker hatte nicht nur die reich bestückte Tombola organisiert, sondern ehrte als Vorstandsmitglied der Bürgergemeinschaft, gemeinsam mit deren Vorsitzenden, Karlheinz Steiner, auch die Sieger des Feudenheimer Umzugs.

 

In einem kleinen Programm ließen die Feudenheimer Narren zum Abschluss die närrische Zeit noch einmal kurz aufleben. Auf vielfachen Wunsch präsentierten Hildegard (Ehrenvorsitzender Norbert Pauli) und Elsbeth (1. Vorsitzende Daniela Gruber) noch einmal ihren umwerfend komischen Sketch “Auf dem Friedhof”, wo die wilde Hilde zum Vergnügen der Zuschauer einen heißen “Striptease” hinlegte. -ost-

Sportliche Grüße vom Narrenolymp

Februar 22, 2014

 

FEUDENHEIM: Büttenredner, Tänzer und Sänger begeistern das Publikum bei der Prunksitzung der KG Lallehaag

 

Von  Sylvia Osthues (Mannheimer Morgen)

Die Akteure der KG-Lallehaag ließen das närrische Publikum jubeln: Maike Ehhalt vom Showteam als Daniel Kübelböck (li.), Auftritt der Suleiman (r.o.), Daniela Gruber und Norbert Pauli als alte Weiber© Prosswitz

 

Tolle Kulissen, Klasse-Büttenreden und temperamentvolle Tänze: Hoch ging es her bei Prunksitzung der KG Lallehaag in der Kulturhalle Feudenheim. Die Bühne war kaum wiederzuerkennen. Gesäumt von einer zünftigen Ski-Hütte und einer Gondel zeigte sich eine beeindruckende Kulisse. Olympische Ringe vor einer traumhaften Winterlandschaft spiegelten das Motto des Abends “Sport und Spiel in Feudenheim” wider. Seit nun 126 Jahren feiert die KG Lallehaag Feudenheim schon die fünfte Jahreszeit und hatte sich diesmal ein besonders prächtiges und närrisches Programm ausgedacht, so dass die ausgelassene Stimmung im Saal kein Ende nahm.

 

Das freute auch das Stadtprinzenpaar. Nach dem Einmarsch von Spielmannszug und Elferrat folgte ein Höhepunkt auf den anderen. Unter den wachsamen Augen von Präsident Werner Barth präsentierten Büttenredner, Tänzer und Sänger ihr ganzes Können. Mit spitzer Zunge prangerte Senatspräsident Klaus-Peter Becker traditionell als “Protokoller” die Missstände in Deutschland und in Feudenheim an, beispielsweise die zugeparkten Straßen in Alt-Feudenheim, so dass im Notfall kein Durchkommen ist, oder Vandalismus auf dem Friedhof. Das Duo “Babbel net” (Horst Siegholt und Pit Karg) erntete für sein “Verkehrschaos” jubelnden Applaus. “Sprachprofessor” Rolf Elhardt amüsierte als charmanter “Frauennichtversteher”.

 

Mann der 1000 Stimmen 

 

Ein Knaller in der Bütt waren Ehrenvorsitzender Norbert Pauli als liebestolle Hildegard und die neue Vorsitzende, Daniela Gruber, als verständnisvolle Elisabeth. “Der Mann der 1000 Stimmen” Harry Bogner (Sänger der Mainzer “Bohnebeitel”) heizte den bunt verkleideten Damen und Herren im Saal mit seinen “Holzmichel”-Variationen gehörig ein und sorgte für eine wahre Zugabe-Welle.

Danach hatten es Ex-Prinzessin Jana I. und Senator Alexander Fleck als alternatives Prinzenpaar schwer, sich Gehör zu verschaffen. Doch “De Molli” (Oliver Sauer) mit seinen frechen Witzen mischte den Saal noch einmal kräftig auf. Fantasievolle Tanzshows rissen die Zuschauer immer wieder zu Beifallstürmen hin: Tanzmariechen präsentierten sich graziös und sportlich. Niedliche Wichtel im Pinguinkostüm purzelten allerliebst über die Bühne. Jugend- und Juniorengarde in fantasievollen Kostümen feierten “Asterix bei den olympischen Spielen”. Die Offiziersgarde im rassigen Outfit entführte das Publikum mit ihrer spektakulären Lichtschau nach “Brasilien mit und ohne Fußball”. Präsident Barth dankte Trainerin Claudia Proßwitz und ihrem Betreuerstab für dieses Tanzfeuerwerk. Eine Augenweide und amüsant dazu war der “Monopoly”-Tanz des Männerballets “Suleiman” (Trainerin Birgit Ehhalt), bei dem Präsident Barth als niedliches grünes Spielfigürchen fröhlich mit über die Bühne hopste. Ohne Zugabe ließen sie die begeistert applaudierenden Zuschauer die Männer nicht von der Bühne.

 

Zwischendurch lud das “Showteam” mit dem quirligen Moderator Heiner Ehhalt zur Après-Ski-Party ein. Zu Hits bekannter Rock- und Popstars wie Tina Turner, DJ Ötzi oder aber “Oberknaller” Norbert Pauli als Helene Fischer im rosafarbenen Minikleid tanzte der ganze Saal . Das jubelnde Publikum forderte lautstark “Zugabe!” Finaler Höhepunkt war der Auftritt von Partysänger Rick Arena. Bei seinen mitreißenden Stimmungsliedern hielt es keinen mehr im Saal auf dem Stuhl. Tanzend und lautstark mitsingend brachten die ausgelassen feiernden Gäste die Kulturhalle zum Beben. Bis weit nach Mitternacht lief die bunte Bühnenshow.

 

© Mannheimer Morgen, Freitag, 21.02.2014

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